Tote Aale auch am Rheinufer in Leverkusen

Entlang des Rheins werden aktuell viele tote Aale angeschwemmt. Der Rheinische Fischereiverband warnt vor einem Massenfund von Bonn bis nach Rees am Niederrhein.

© Rheinischer Fischerverband

Hintergründe zu dem Massenfund

Seit mehreren Tagen werden ganz viele tote, teilweise zerstückelte Blank-Aale am Rheinufer gefunden. Eigentlich befinden sich die Tiere aktuell auf einer super langen Wanderung bis in den Atlantik, um sich dort fortzupflanzen. Zwischen Bonn und Rees sind die Fische jetzt wahrscheinlich in Turbinen von Wasserkraftanlagen geraten – das zumindest vermutet der Fischereiverband. Die toten Tiere wurden eingesammelt und werden aktuell von Forschern untersucht. Der Blank-Aal ist eine bedrohte Art in Europa, deswegen sind die vielen toten Tiere im Rhein jetzt besonders ärgerlich, so der Fischereiverband. 

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Hinweise für alle Spaziergänger

Der Fischereiverband warnt davor, die verendeten Aale anzufassen. Die toten Tiere liegen dort im Zweifel schon ein paar Tage und können Bakterien und Keime übertragen. Besser ist es, die toten Tiere dem Verband zu melden. Mit dem Hinweis auf den Fundort, den Fundtag und vielleicht auch noch einem zusätzlichen Foto kümmern sich die Experten schnell um die Entsorgung. Eure Hinweise könnt ihr hier melden.

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