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Drogenkrieg: Prozess in Leverkusen neu aufgerollt
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Drogenkrieg: Prozess in Leverkusen neu aufgerollt

Im Sommer 2024 sollen in Leverkusen-Küppersteg fast 600 Kilogramm Marihuana gelagert worden sein. Ein Mann wurde deshalb bereits zu acht Jahren Haft verurteilt. Jetzt muss sich das Landgericht Köln erneut mit dem Fall beschäftigen.

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Hunderte Kilo Marihuana in Leverkusen-Küppersteg

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Der Fall gehört zum sogenannten Kölner Drogenkrieg und führt auch nach Leverkusen. Im Sommer 2024 sollen in Küppersteg zunächst rund 584 Kilogramm Marihuana angeliefert worden sein. Wenige Tage später sollen weitere rund 700 Kilogramm dazugekommen sein.

Der Angeklagte soll die Drogen bewacht und für den Weiterverkauf vorbereitet haben – teilweise mit geladenen Schusswaffen. Als später ein großer Teil der Ware gestohlen worden sein soll, soll er außerdem einen Zeugen mit vorgezeigten Pistolen dazu gedrängt haben, Videoaufnahmen herauszugeben.

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Bundesgerichtshof hebt Teil des Urteils auf

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Bereits im November 2025 war der Mann zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob jedoch einen Teil des Urteils auf. Der Grund: Eine mögliche Hilfe des Angeklagten bei der Aufklärung anderer Straftaten war nach Auffassung des Gerichts nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Deshalb wird der Fall jetzt erneut vor dem Landgericht Köln verhandelt. Dabei geht es um den bereits verurteilten Mann und die Frage, wie seine mögliche Unterstützung bei der Aufklärung anderer Straftaten zu bewerten ist.

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