Leverkusener Naturschützer bitten torffreie Pflanzenerde zu benutzen
Moorschutz beginnt im eigenen Garten – dieser Aufruf zum Klimaschutz kommt jetzt vom Leverkusener Bund für Umwelt und Naturschutz. Der Schutz der Moore hilft mit, die Klimaerhitzung zu verringern, denn Moore binden besonders viel CO2.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.02.2024 07:07
Moore bin doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt. „Das Moor ist damit einer der wichtigen natürlichen Partner gegen den drohenden Klimawandel, obwohl sie nur drei Prozent der Landfläche unserer Erde bedecken.“ sagt Ingrid Mayer, die Sprecherin der BUND Kreisgruppe Leverkusen. „Torf gehört daher ins Moor und nicht aufs Beet.“
Moorschutz ist aktuell wichtiger denn je, denn der Schutz der Moore hilft mit, die Klimaerhitzung zu verringern. Ein trockengelegtes Moor gibt mit atemberaubender Geschwindigkeit Kohlendioxid frei, sagt der BUND.
Empfehlung vom Leverkusener BUND und NABU
Bei den anstehenden Pflanzaktionen im Garten oder auf dem Balkon sollten wir darum unbedingt auf die richtige Erde achten.
Viele Mischungen aus dem Gartencenter bestehen aus Torf – der den Mooren entnommen wird. Um die diese zu schützen, sollten wir auf torffreie Erde oder einfach auf Kompost-Erde zurückgreifen.
Die gibt es zum Beispiel auch bei unserem städtischen Müllentsorger AVEA zu kaufen.