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NABU Leverkusen klagt gegen Windrad-Bau in Monheim
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NABU Leverkusen klagt gegen Windrad-Bau in Monheim

Der Naturschutzbund Leverkusen hat beim Oberverwaltungsgericht Münster eine Klage gegen ein Bauprojekt in Monheim eingereicht. Grund ist der geplante Bau eines Windrads.

Der Bau des Windrads an sich sei nicht das Problem. Vielmehr gehe es um den Ort: der liegt nämlich nahe eines Leverkusener Sees.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.09.2025 10:46

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Seltene Tierarten

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Errichtet werden soll das Windrad in unmittelbarer Umgebung des noch in unserer Stadt liegenden Buschbergsees - da gibt es aber einige besonders seltene Tierarten, so der NABU Leverkusen, die sollen geschützt werden. Betroffen wären insgesamt sieben seltene Vogelarten, darunter die Reiherente, die Uferschwalbe und die Sturmmöwe. Die Kollisionsgefahr der Rotorblätter sei ein Problem, zusätzlich würden der Geräuschpegel und der Schattenwurf aber auch noch Stress verursachen. Der Ort sei eine grüne Schneise, ein Windrad, das höher als der Kölner Dom sei, würde die Vögel verscheuchen oder ihr Leben gefährden. In Leverkusen könnten die Vögel allerdings nur an dieser Stelle brüten. 

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Klage

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Damit es nicht so weit kommt, hat der NABU jetzt also Klage eingereicht und als Verteidiger einen Experten auf dem Fachgebiet engagiert. So soll das Projekt an diesem Ort gekippt werden. Das ist den Naturschützern auch rund 10.000 Euro wert. Generell seien Windräder eine gute Sache, nur an der Stelle in Monheim "falsch und völlig unnötig".

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Gesprächseinladung

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Außerdem habe man Monheims neue Bürgermeisterin zu einem Gespräch eingeladen. Eine Antwort dazu steht noch aus. Zuvor hatte der vorherige Bürgermeister Monheims zweimal ein Gespräch abgelehnt. Aus Zeitgründen, hieß es in dem Schreiben an den NABU Leverkusen wohl.

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