
In Leverkusen wird im Schnitt 137 Mal pro Tag die 112 gewählt. Um die Einsatzkräfte zu entlasten und im Notfall schneller lebenswichtige Entscheidungen zu treffen, führt die Stadt ab dem Frühjahr ein neues System ein: den Telenotarzt. Sanitäter können bei Bedarf den Telenotarzt per Video dazuschalten. Dieser sitzt in einer der Leitstellen in Leverkusen und Mettmann und soll den Rettungsdienst beraten sowie Anweisungen geben. In einigen Fällen wird es dadurch nicht mehr nötig sein, dass ein Notarzt persönlich vorbeikommt.
Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen
Die Stadt Leverkusen arbeitet bei der Einführung des Telenotarztsystems mit einigen Nachbarkommunen und -kreisen zusammen. Ab dem Frühjahr soll das System schrittweise anlaufen. Derzeit werden die Leitstelle und die ersten Rettungswagen mit der nötigen Technik ausgestattet.