Brücken-Blitzer als Einnahmequelle

Die Blitzer auf der A1 Rheinbrücke haben der Stadt Leverkusen in den letzten Jahren Bußgeldeinnahmen von mehr als 20 Millionen Euro beschert. Pro Tag wurden seit Inbetriebnahme der Blitzer vor sechs Jahren im Schnitt etwa 200 Autofahrer geblitzt. Eigentlich könnten die Einnahmen seit dem LKW-Verbot noch höher sein.

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Vor allem bei ausländischen Brummifahrern gestaltet sich die Bußgeld-Vollstreckung aber schwierig, heißt es von der Stadt.150 Euro müssen LKW-Fahrer zahlen, wenn sie trotz Fahrverbot über 3,5 Tonnen über die A1-Rheinbrücke fahren wollen. Seit 2016 haben das laut Stadt etwa 42.000 LKW–Fahrer versucht. Aber nicht bei allen dieser Fälle klingelt die Stadtkasse. Besonders bei LKW aus der Türkei oder Russland ist es laut Stadt schwer die Fahrer im Nachhinein ausfindig zu machen. 

Sobald die neue A1-Rheinbrücke fertig ist, sind die Blitzer Stand jetzt passé, sagte eine Stadt-Sprecherin. Die Geschwindigkeits- und Gewichtsbegrenzungen dienen dazu die marode Brücke nicht noch weiter zu beschädigen. Straßen NRW strebt an, die neue Rheinbrücke bis 2027 fertig zu stellen. Dann soll auf der Brücke Tempo 120 gelten. 

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