Erneuter Eingriff in Giftmülldeponie
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.02.2022 06:15
Der Neubau der A1 Rheinbrücke stellt die Autobahn GmbH jetzt nochmal vor Herausforderungen. In rund einem Monat muss die ehemalige Giftmülldeponie schon wieder aufgebaggert werden. Der Grund: Rohrleitungen vom Chempark sind im Weg. Sie müssen verlegt werden, damit dort die künftigen Brückenpfeiler Platz haben.

Damit keine belastete Luft in die Umwelt gelangt, wird es wieder eine sogenannte Einhausung geben. In dem großen weißen Zelt über der Baggerstelle wird die Luft gefiltert. Für viele Menschen in der Stadt, ist der Eingriff in die Giftmülldeponie ein heikles Thema, weiß auch die Fachgutachterin der Autobahn GmbH Prof. Dr. Ingrid Obernosterer: „Wir wissen natürlich auch, dass zu Anfang da sehr große Befürchtungen existierten. Und wir sind glücklich, dass wir die großen Außenbereiche schon längst hinter uns haben und das ohne Zwischenfälle geklappt hat."
Bis Autofahrer über den ersten Brückenteil der neuen Rheinbrücke fahren können, dauert es noch bis Ende 2023.


