Finanzielle Herausforderungen für Leverkusen in 2026

Das Jahr 2026 wird für unsere Stadt eine große Herausforderung – vor allem finanziell. Oberbürgermeister Stefan Hebbel sieht die Lage kritisch, aber nicht hoffnungslos. 

© Guido Weerenbeck

Die Stadtverwaltung steht vor der Aufgabe, der Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde einen Plan vorzulegen, der zeigt, wie die Stadt in den nächsten zehn Jahren ohne neue Schulden auskommen will.

Der Schlüssel dazu liegt in konsequenten Einsparungen. Bei allen aktuellen Projekten muss priorisiert werden, betont Oberbürgermeister Stefan Hebbel.

"Die, die wir nicht priorisieren, die gehen zumindest auf spätere Jahre. Und das ist in allen Bereichen so. Also das wird doch die Frage sein, welche Schule packen wir zuerst an? Das wird die Frage sein, können wir noch alle Projekte machen, die dann wirklich auch mit tollen Fördermitteln gesegnet sind? Wenn der 20-prozentige Eigenanteil für uns zu hoch ist und es nicht die unbedingte Notwendigkeit ist, dann können wir das nicht machen."

Bei der Sanierung von Schulen soll künftig also genau geprüft werden, welche Gebäude am dringendsten renoviert werden müssen. Andere Vorhaben werden dann verschoben.

Trotz der schwierigen Lage bleibt Hebbel optimistisch. Er ist überzeugt, dass die Stadt die Krise überwinden kann – vorausgesetzt, die Gemeinschaft hält zusammen. „Das Miteinander ist entscheidend“, sagt er.

Mit welchem konkreten Plan es unsere Stadt in den nächsten zehn Jahren aus der Finanzmisere rausschaffen kann wird die wohl größte Aufgabe von Oberbürgermeister und Stadtrat im neuen Jahr werden.

© Radio Leverkusen

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