Immer wieder Unfälle durch alkoholisierte Radfahrer in Leverkusen

Mit 1,5 Promille aufs Fahrrad steigen? Das ist aktuell in Deutschland erlaubt. Ob sich das ändern soll, ist gerade Thema bei einem Kongress von Rechtsexperten. Alkoholisierte Radfahrer sorgen bei uns in der Stadt ab und zu für Unfälle.

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Soll die Promillegrenze für Radfahrer gesenkt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell der Verkehrsgerichtstag, der heute gestartet ist. Ein Blick auf die Statistik zeigt: das ganz große Problem stellen alkoholisierte Radfahrer bei uns nicht. Wie die Polizei auf unsere Anfrage berichtet, gab es 2024 knapp 90 Unfälle bei uns in der Stadt, die von Radfahrern verursacht wurden. Bei jedem zehnten war Alkohol die Unfallursache.

Polizei weist auf Gefahren hin

Für das vergangene Jahr liegen noch keine abschließenden Zahlen vor, die Tendenz sei aber wohl rückläufig. Trotzdem sagt die Polizei: dass Menschen betrunken aufs Fahrrad steigen, ist ein Problem. Denn die Aufmerksamkeit sei getrübt und man neige dazu, die Sicherheit am Lenker zu überschätzen. Grundsätzlich liegt die Promillegrenze für das Fahrrad bei 1,6 Promille. Aber auch mit weniger Alkohol im Blut kann man sich strafbar machen, wenn man zum Beispiel in Schlangenlinien fährt.

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