Jugendliche gamen immer länger

Heute fällt der Startschuss für die digitale Spielemesse Gamescom – zwar nur online dieses Jahr, doch trotzdem erwarten die Veranstalter Millionen Besucher. Je wichtiger die Spielebranche, desto größer aber auch die Unsicherheit, vor allem bei Eltern.

© gamescom

Laut der Leverkusener Suchthilfe fragen die sich oft, ob das Zocker-Verhalten ihrer Kids nur exzessiv oder schon krankhaft ist. 

Gerade während des Lockdowns hat die Gaming-Zeit bei vielen Jugendlichen stark zugenommen. Das zeigt eine DAK-Studie, demnach ist die Nutzungszeit um bis zu 75 Prozent gestiegen.

Für Eltern, die sich Sorgen machen, ob das Zocken ihrer Kinder vielleicht krankhaft ist, gibt die Leverkusen Suchthilfe Hilfestellung. Anzeichen für eine Sucht wären fehlende Offline-Kontakte, wegfallende andere Interessen außerhalb des Gamings oder, dass die Tagesstruktur mehr und mehr fehlt.

Die Suchthilfe rät Eltern, sich in diesen Fällen lieber früh Hilfe zu holen. Im Jugendalter könnten Suchtstrukturen leichter aufgebrochen werden, als später im Erwachsenenalter. 


Angebote der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Suchthilfe gGmbH Leverkusen

- Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 13 und 23

 Jahren bei riskantem Medienkonsum

- Beratung von Eltern und weiteren Angehörigen (unabhängig vom Alter des Kindes)

 

- Fachliche Beratung für MitarbeiterInnen in den Arbeitsfeldern

           Kindergarten

           Schule

           Jugendarbeit / -hilfe

- Fortbildungen und Fachtage für die o.g. Zielgruppen

- Begleitung bei der Entwicklung von Konzepten

 

- Informationsveranstaltungen für Schulklassen und die Jugend(berufs)hilfe

- Elternabende

 

AnsprechpartnerInnen:

Nadja Robertson

Tel.: 0214 / 870 921 21

E-Mail: robertson@suchthilfe-lev.de

 

Michael Schätzle

Tel.: 0214 / 870 921 22

E-Mail: schaetzle@suchthilfe-lev.de


Weitere Meldungen