
Die Betontreppen zu gießen war zwischenzeitlich nicht möglich gewesen, weil der Rheinpegel zu hoch war.
Außerdem arbeiten gerade noch Bagger entlang der Mauer. Im Moment werden an der Hitdorfer Laach in der Nähe des Fähranlegers große Gruben ausgebaggert. Die sollen bei Hochwasser helfen, den Druck gegen die Kaimauer zu verringern. 300 Kubikmeter Wasser sollen dort aufgefangen werden können.
Damit das Ganze trotzdem ansprechend aussieht, wird in den Mulden später eine Blumenwiese gesät. Weil die neue Kaimauer vor der alten steht, wird mit den Mulden der dadurch verlorene Platz im Überflutungsbereich des Rheins ausgeglichen. Die Mulden sind der Schlusspunkt der Bauarbeiten, die sich dann ein Jahr länger hingezogen haben, als ursprünglich geplant. Die Kosten für die Sanierung der Kaimauer hatten sich im Bauverlauf verdoppelt, auf rund 5,9 Millionen Euro.