Kampf gegen Wettbüros

Größere Abstände und Möglichkeiten zur Verbannung aus den Stadtteilzentren – das fordert Oberbürgermeister Richrath jetzt in einer Resolution an die NRW-Landesregierung im Kampf gegen Wettbüros, Wettannahmestellen und Spielhallen in unserer Stadt. Die Forderungen stehen teilweise aber offenbar in Konflikt mit den Plänen der Landesregierung.

© Radio Leverkusen

Zwischen den Wett- und Glücksspieleinrichtungen in Leverkusen sollen künftig 450 Meter liegen – der Abstand zu Schulen, Kitas und Jugendhäuser soll auf mindestens 500 Meter ausgeweitet werden. So die Forderung aus Leverkusen. Ein neuer Gesetzentwurf der NRW-Landesregierung strebt aber genau das Gegenteil an: Die Abstände zu verringern. Das hatte vergangene Woche bereits für Kritik in der Stadt gesorgt. Dass die Pläne der Landesregierung nicht den Wünschen der Leverkusener entspricht zeigt auch das Ergebnis einer Petition gegen die Einrichtung einer neuen Wettannahmestelle in der Schlebuscher Fußgängerzone. Mehr als 2.000 Menschen aus der Stadt haben sie inzwischen unterzeichnet. 

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