Leverkusener Bayer-Konzern: Supreme Court diskutiert Antrag

Der Leverkusener Bayer Konzern dürfte heute und Montag dem Supreme Court – also dem höchsten amerikanischen Gericht - besondere Aufmerksamkeit schenken. Grund ist eine möglicherweise richtungsweisende Entscheidung in Fall der Glyphosat-Klagen.

© Bayer AG

Fallannahme oder nicht`?

Nehmen die Richter den Glyphosat-Fall von Bayer an oder nicht? Darüber diskutiert das Gericht heute, am Montag will es die Entscheidung verkünden. Bayer hofft auf die Annahme, denn so will das Unternehmen die Klagewelle stoppen, die durch den Unkrautvernichter Glyphosat aufgekommen ist. Sollte sich das oberste Gericht des Falls annehmen, müssten sich die Richter mit der Frage beschäftigen, ob das Bundesrecht über dem Staatenrecht steht.

Mögliche Folge

Wird das Bundesrecht als höher eingestuft, könnte Bayer für mögliche Krebserkrankungen durch Glyphosat nicht haftbar sein. Zehntausende noch offene Klagen gegen den Konzern würden dann hinfällig. (Insgesamt wurden bereits fast 200.000 Klagen eingereicht, rund 130.000 davon wurden bereits verglichen oder entsprachen nicht den Anforderungen.)

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