Mehr Geld gegen Kinderarmut

Immer noch leben rund 6.400 Kinder bei uns in der Stadt in Armut. Das sind die aktuellen Angaben vom Netzwerk Kinderarmut Leverkusen. Um Kinder besser zu unterstützen, will die Landesregierung mehr Geld in die Präventionsarbeit stecken. Über 150.000 Euro fließen dafür nach Leverkusen.

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Das Programm “kinderstark” der Landesregierung soll gezielt Netzwerke vor Ort unterstützen, die Kindern unabhängig von ihrer Herkunft oder dem sozialen Hintergrund ihrer Eltern, die besten Aufstiegschancen ermöglichen. Auch kommunale Familienbüros oder Familienzentren vor Ort sollen entstehen, so der CDU-Landtagsabgeordnete Rüdiger Scholz. 

Landesweit gibt es durch das Programm dieses Jahr 14,3 Millionen Euro für den Kinderschutz in den NRW-Kommunen. Das ist damit deutlich mehr Geld als zuvor, so Scholz. In Leverkusen ist Kinderarmut besonders in Alkenrath und Wiesdorf weit verbreitet. Arm gilt ein Kind dann, wenn es in einer Familie lebt, die nur 60 Prozent oder weniger des mittleren Einkommens der Bevölkerung zur Verfügung hat. 

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