Rheinbrücke Leverkusen: Kameras sollen Eisbildungen erfassen
Veröffentlicht: Dienstag, 06.01.2026 16:30
„Eis auf der Rheinbrücke“ – diese Meldung hatte gestern (05.01.) für Unsicherheit bei vielen Autofahrern gesorgt. Schnell kam aber die Entwarnung: Das Eis fiel nicht von der Brücke runter, sondern von LKW-Planen. Um die Gefahr herabfallender Eisbrocken rechtzeitig zu erkennen, hat die Autobahngesellschaft jetzt neue Maßnahmen geplant.

Mehrere Eisstücke auf der Fahrbahn der Rheinbrücke haben gestern Morgen für Unsicherheit gesorgt. Zunächst war unklar, ob das Eis von den Pylonen und Seilen der Brücke auf die Fahrbahn gefallen ist. Am Ende kam die Entwarnung: Die Eisstücke sind von fahrenden LKW gefallen. Um Autofahrer vor herunterfallenden Eisbrocken zu schützen sollen nun trotzdem neue Maßnahmen her.
Kameras sollen Eisbildung erfassen
Die Autobahn GmbH will nun Kameras an der Brücke installieren, um die Pylonen und Seile der Brücke im Blick zu behalten. Sollte darüber gefährliche Eisschichten erkannt werden, soll künftig dann der Verkehr kurz angehalten und das Eis entfernt werden. Man sei hier bereits in der finalen Vorbereitung, sodass das die Kameras schon bald kommen könnten.
Autobahn GmbH spricht bei Eisbildung von Ausnahmeerscheinungen
Nach dem Vorfall im Januar 2025 hatte die Autobahn GmbH auch über bauliche Veränderungen der Brücke nachgedacht. Am Ende entschied sie sich aber dafür, im Fall der Fälle kurzzeitig zu sperren. Begründet hatte sich das damit, dass das immer nur Ausnahmen sind und sich solche Eisschichten nur bei besonderen Wettersituationen bilden. Das sei nicht nur hier bei uns so, sondern ein quasi „normales“ Problem bei Großbrücken.
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