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Sicherheit im Leverkusener Karneval
© Radio Leverkusen
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Sicherheit im Leverkusener Karneval

In einer Woche beginnen die jecken Tage bei uns in Leverkusen. Die Feiern und Züge finden in diesem Jahr unter nochmal verschärften Sicherheitsauflagen statt. Das sorgt gerade in Schlebusch für Änderungen. Insgesamt sehen sich Polizei und Ordnungskräfte gut auf die jecken Tage vorbereitet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.02.2026 22:56

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An Weiberfastnacht ist der Bereich am Brunnen in Schlebusch traditionell Feierhotspot gerade für junge Karnevalisten. Deshalb gilt wieder ein Glasverbot, es beginnt und endet in diesem Jahr aber später und gilt von 11 bis 22 Uhr. Der Ordnungsdienst will in diesem Jahr außerdem vor allem auf Vapes, Cannabis und Lachgas achten.

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Schull- und Veedelzug in Schlebusch wird kürzer

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Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg müssen die Organisatoren mehr Auflagen erfüllen. Unter anderem müssen die Zufahrten zur Zugstrecke anders geschützt werden. Deswegen ändert sich der Anfang vom Schlebuscher Zug. Die Aufstellung ist weiter am Dhünnberg. Die Baustelle hier soll laut Stadt bis Weiberfastnacht abgeschlossen sein. Die Zug-Teilnehmer laufen dieses Jahr aber keinen Schlenker über die Reuterstraße sondern biegen direkt links auf die Mülheimer Straße Richtung Fußgängerzone ab. Damit ist der Zug rund 400 Meter kürzer als in den Vorjahren.

Die Sicherheitsbehörden behalten sich auch dieses Jahr vor, die Fußgängerzone je nach Personendichte für weitere Zuschauer zu schließen. Es wird daher Eingangskontrollen geben. Zu Beginn der Fußgängerzone bis zur Kirche St. Andreas wird kein Wurfmaterial verteilt, um die Zuschauermenge in diesem Bereich zu entzerren.

Die Strecken der anderen Züge bleiben aber wie in den letzten Jahren. Kurz nach dem Schlebuscher Zug spielt Bayer 04 zuhause gegen St Pauli. Die Polizei rechnet damit, dass es dadurch in Schlebusch ruhiger wird. Die Stadt dagegen erwartet einen höheren Aufwand für die Ordnungskräfte. 

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„Luisa ist hier“ & KO-Tropfen

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18 Leverkusener Kneipen machen an Karneval bei der Aktion „Luisa ist hier“ mit. Das berichtet die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. Mit dem Code können sich Frauen, die sich bedrängt fühlen, an die Mitarbeitenden wenden und nach Hilfe fragen. Bei einem Test von unserer Redaktion im vergangenen Jahr, hatte sich gezeigt, dass nicht alle Mitarbeitenden in den Kneipen den Code kennen. Die Leiterin der Beratungsstelle versichert, dass danach nochmal alle Kneipen und Mitarbeitenden zu der Aktion geschult wurden. Weiter warnt sie: Beim Trinken besteht auch die Gefahr von KO-Tropfen. Die ersten Anzeichen dafür: eine euphorisierende Wirkung und verändertes Verhalten. In dem Fall am besten sofort nach Hause, an die Polizei oder ein Krankenhaus wenden. 

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