"Wir sind Kirche" fordert Aufklärung

„Ist Kardinal Woelki auch ein zweiter Fall Tebartz-van Elst?“ – diese Frage stellt die Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“. Sie fordert eine schonungslose Aufklärung über die immensen Ausgaben rund um die Missbrauchs-Gutachten im Erzbistum Köln.

© Bilddatenbank Erzbistum

2,8 Millionen Euro soll das Erzbistum für Gutachten und Berater ausgegeben haben. Das ist fast doppelt so viel wie das Erzbistum in den vergangenen zehn Jahren an Missbrauchs-Opfer gezahlt hat. Für „Wir sind Kirche“ ein Unding.

Die Bewegung fordert, dass die Vorgänge vollständig offengelegt werden. Woelki und ein Generalvikar sollen das Geld des Bistums ausgegeben haben, ohne dabei Rücksprache mit entsprechenden Gremien gehalten zu haben. Sollte das wirklich stimmen, dann sollte sich spätestens jetzt Rom einschalten und dafür sorgen, dass Woelki nach seiner Auszeit nicht wieder nach Köln zurückkehren kann, heißt es von „Wir sind Kirche“.


Weitere Meldungen