"Wirtschaftlich angespannte Lage" in unseren Krankenhäusern

Den Krankenhäusern in Leverkusen fehlen Einnahmen. Seit Monaten müssen sie Betten für Corona-Patienten freihalten, Patienten isolieren und planbare Operationen verschieben. Die wirtschaftliche Lage sei angespannt, heißt es vom Sankt Remigius Krankenhaus. Das Leverkusener Klinikum rechnet schon jetzt mit einem Jahresfehlbetrag von 13 Millionen Euro im nächsten Jahr.

Remigius Krankenhaus, Schild, Krankenhaus, Symbolbild
© Benedikt Klein

Die Bundesregierung hat einen neuen Rettungsschirm aufgespannt, der erfasst laut Deutscher Krankenhausgesellschaft aber nur ein Viertel aller Krankenhäuser in Deutschland. Wenn nicht nachgebessert wird, befürchtet der Verband, dass viele im Frühjahr keine Gehälter mehr zahlen können. 

Gemeinsam mit unseren Krankenhäusern fordert der Verband feste finanzielle Zusagen von Bund und Land für nächstes Jahr. 


Bundesgesundheitsminister Spahn hatte daraufhin den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, dass er Klinikmitarbeitern garantiere, dass sie weiter ihre Gehälter bekommen. Vielen Krankenhäusern geht offenbar langsam das Geld aus, weil sie sie sich so intensiv um die Covid-19 Patienten kümmern müssen.

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