Wirtschaftsumfrage: Ohne E-Commerce geht es nicht

Viele Händler in unserer Stadt haben die Verbindung zu ihren Kunden trotz Corona-Einschränkungen nicht verloren. Das ist das Ergebnis einer Händler-Umfrage in Schlebusch. Fitnessstudio, Gastronomiebetrieb, Dienstleister oder Bekleidungsgeschäft: Sie alle nutzen nach fast elf Monaten Pandemie das Internet und Social Media, um ihre Waren und Dienstleistungen weiter zu verkaufen. Wie ein Unternehmen im Netz agiert, hängt laut der Umfrage stark vom Wirtschaftszweig ab.

Fußgängerzone, Schlebusch, Laden, Läden, Einkaufen, Symbolbild
© Benedikt Klein

Die Alternativen reichen von Click&Collect - also Bestellung im Netz und Abholung vor Ort - über Online-Fitnesskurse bis hin zu Videochats mit Mandanten, wenn es etwa um die Steuererklärung geht. Bemerkenswert ist laut der Umfrage auch, dass ein Großteil der Unternehmen positiv in die Zukunft blickt. Händler, die die digitalen Möglichkeiten nicht nutzen, könnten sich aktuell nur auf die neuen Finanzhilfen der Bundesregierung verlassen und hoffen, dass sie bis März durchhalten, sagt der für Leverkusen zuständige Handelsverband. Um in Sachen Online-Handel noch fitter zu werden, bieten Handelsverband und Industrie-und Handelskammer für betroffene Unternehmen Workshops und digitale Sprechstunden an.


Handelsverband: Kostenloser Online-Expertentalk am 14.1.21, 19 Uhr.

IHK: Kostenlose Webinare für IHK-Mitglieder: „Digitalisierung stationär und weitergedacht“ (26. Januar), „Virtuelle Produktpräsentation“ (28. Januar) sowie „IT-Sicherheit im Handel“ (19. Januar)

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