
Viele Direktkandidierenden auch auf den Landeslisten
Wenn die Direktkandidierenden ihre Chancen erhöhen wollen, können sie sich zusätzlich auf die Landeslisten ihrer Partei setzen lassen – dann ziehen sie unter Umständen in den Bundestag, obwohl sie nicht als Siegende aus ihrem Wahlkreis hervorgehen. Nyke Slawik von den Grünen ist beim letzten Mal so in den Bundestag gekommen und steht auch jetzt wieder auf der Liste. CDU, AfD und FDP haben ihre Direktkandidaten jeweils auch auf den Landeslisten stehen.
SPD: Karl Lauterbach nur mit Erststimme wählbar
Anders SPD Kandidat Karl Lauterbach: Wird er bei uns nicht mit genügend Stimmen gewählt, zieht er nicht in den Bundestag ein – er steht nicht auf der Landesliste. So ist das auch bei den Kandidaten der Linken, der Freien Wähler und der MLPD. Laut der Website Zweitstimme.org, die die Chancen der Direktkandidierenden berechnet, liefern sich bei uns Lauterbach und Heß von der CDU ein voraussichtlich knappes Rennen um den Sieg.