Digitales Lernen für Flüchtlinge verbessern
Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 11:22
Geflüchtete Kinder und Jugendliche leiden besonders unter Homeschooling und laufen Gefahr, abgehängt zu werden, das befürchtet die Stadt. Ihre Eltern können ihnen sprachlich weniger helfen, sie haben keinen Arbeitsplatz oder keine digitale Ausstattung – zumindest in Sachen Infrastruktur will die Stadt jetzt helfen.

Eine eigene DSL-Leitung für die Flüchtlingsunterkunft Sandstraße – und ein Ausbau des Projektes „Digitales Lernen“. Die stehen bei der Stadt gerade im Fokus. Das Digital-Projekt ist vergangenes Jahr an zwei Flüchtlingsunterkünften als Pilot gestartet: In Manfort und Küppersteg gibt es Lernräume, die digital voll ausgestattet und einige Stunden pro Tag betreut sind – die Nachfrage danach ist groß. Deswegen will die Stadt das jetzt auch in der Sandstraße in Opladen ermöglichen. Die anderen Unterkünfte in Leverkusen können auf das WLAN des Vereins Freifunkt und auf städtische Leitungen zurückgreifen. Der Leverkusener Werkstoffhersteller Covestro unterstützt die Aktion mit insgesamt 3000 Euro.