
Hohe Verluste durch Rettungsdienstgebühren
Die Stadt hat aus dem Debakel um die Rettungsdienstgebühren ihre Lehre gezogen: Nach eigener Aussage hat sie sich jetzt die Satzungen für verschiedene andere Gebühren genauer angeschaut und will Versäumnisse nachholen. Dabei hat sie auch wieder Verluste feststellen müssen. Es geht erst einmal um die Satzung für Friedhofsgebühren und die für Unterkünfte von ausländischen Flüchtlingen und Obdachlosen.
Veraltete Friedhofsgebührensatzung erzeugt Probleme
Bei der Friedhofsgebührensatzung gab es zum Beispiel zuletzt 2023 Kalkulationen – seitdem hätte eigentlich einiges angepasst werden müssen. Laut eigener Aussage hat die Stadt dadurch über zwei Millionen Euro Verlust gemacht. Vieles soll jetzt zwangsläufig teurer werden, bei Erdgräbern geht es da um eine 20-prozentige Preissteigerung. Und auch bei den Unterkünften muss die Stadt nacharbeiten, da hat sie rund 120.000 Euro eingebüßt.