Letzte Eingriffe in Giftmülldeponie starten
Veröffentlicht: Montag, 14.03.2022 06:22
Im Rahmen des Neubaus der Leverkusener A1-Rheinbrücke starten diese Woche die vorerst letzten Eingriffe in die Giftmülldeponie Dhünnaue. Dafür hat die Autobahn GmbH in den vergangenen Wochen wieder ein großes Schutzzelt zwischen dem Westring und der A1 im Autobahnkreuz Leverkusen-West aufgebaut.

Die Bohrungen in die Altlast werden bis zu siebeneinhalb Meter tief stattfinden, und zwar unter strengen Schutzmaßnahmen. In der Einhausung wird innen die Luft abgesaugt und in einer Reinigungsanlage gefiltert. So wird laut Autobahn GmbH verhindert, dass eventuell belastete Stäube oder Gase nach außen gelangen können. Das ausgehobene Material wird mit hohen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt.
Laut dem Bundesumweltministerium wurden im Rahmen der Bauarbeiten zur A1 Rheinbrücke bislang etwas mehr als 274.000 Tonnen belasteter Boden ausgehoben. Davon zählten rund 440 Tonnen als höchst belastetes Deponat.


