Leverkusen: Bayer wird Thema vor höchstem US-Gericht

Die große Klagewelle gegen Bayer könnte im Sommer ein Ende haben. Das höchste US-Gericht wird sich voraussichtlich im Sommer 2026 nochmal mit dem Unkrautvernichter Glyphosat beschäftigen.

© Bayer AG

Der Leverkusener Bayer-Konzern hat mit einem Gerichtsurteil einen Teil-Erfolg einfahren können. Der Supreme Court, also das höchste Gericht der USA, hat sich entschieden, dass er sich mit dem Fall Bayer gegen Durnell beschäftigen wird. Bei dem Fall geht es um eine Klage gegen Bayers Unkrautvernichter Glyphosat. Das soll laut des Klägers Jkrebserregend sein, aber keine entsprechenden Warnhinweise gehabt haben.

Entscheidung im Sommer möglich

Da es in der Vergangenheit verschiedene Urteile von Bundesgerichten gab, musste sich der Supreme Court am Freitag (16.01.) mit der Frage befassen, ob das Bundesrecht oder das Staatenrecht gültig ist. Zuvor erbat er außerdem eine Stellungnahme eines Solicitor General, also einem Vertreter der Regierung. Der hatte sich bereits vorab für die Aufnahme des Falls ausgesprochen. Am Ende entschied sich auch das Oberste Gericht dazu, den Fall anzunehmen. Bei Bayer sorgt das für Freude, denn: ein finales Urteil zugunsten des Unternehmens könnte die laufende Klagewelle beenden. Eine Entscheidung könnte im Sommer folgen.

Weitere Meldungen aus Leverkusen

Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag beschäftigt sich mit Rheinbrückenbau

Sichere Schulwege in Leverkusen: Konzept ist fertig

Leverkusener Wiembach: Hochwasserschutz-Ausschreibung läuft

Weitere Meldungen