Leverkusen: Europaring-Unterführung in Küppersteg soll bleiben
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.01.2026 13:27
Soll der Europaring in Küppersteg ebenerdig umgebaut werden? Nach jahrelangen Diskussionen lautet die Antwort wohl: nein. Zumindest ist das die Empfehlung der Stadt. Denn der Kreisverkehr an der Küppersteger Straße wäre dadurch wohl überlastet.

Der Europaring in Küppersteg wird wohl nicht ebenerdig umgebaut. Das geht aus einer Empfehlung der Verwaltung an die Politik hervor. Demnach soll die Unterführung auf Höhe der Küppersteger Straße bleiben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass der Kreisverkehr an der Küppersteger Straße überlastet wäre, wenn der Europaring daran angeschlossen werden würde.
Studie: Bis zu 20 Minuten Stau auf dem Europaring möglich
Die Stadt hat zwei Szenarien untersucht. In einem bleibt es beim aktuellen Verkehrsaufkommen. Das sind täglich rund 39.000 Fahrzeugen in dem Bereich, im anderen sind es rund 6.000 weniger. In beiden Szenarien käme es zu langen Staus am Kreisverkehr. Bis zu 20 Minuten müssten Autos dort stehen. Deshalb bleibt es wohl bei der Unterführung des Europarings, wenn der Rat in seiner nächsten Sitzung Ende Februar 2026 zustimmt.
Bereich soll umgebaut werden und sicherer sein
Trotzdem soll sich in dem Bereich was tun. Es gibt schon seit einigen Jahren einen Plan für den Umbau des Knotens. Der sieht zum Beispiel vor, dass die Zahl der Spuren reduziert, die Stützmauer erneuert und der freiwerdende Bereich bepflanzt werden soll. Dieser Plan soll aber aktualisiert werden. Also ob diese Ideen bleiben, das ist nicht klar. Auch der Kreisverkehr soll umgebaut werden. Der gilt nämlich als Unfallschwerpunkt. Die Zeit drängt, denn die 50 Jahre alten Brückenteile sind nicht mehr im besten Zustand.
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