US-Zollpolitik: Auswirkungen auf Leverkusener Unternehmen

Die Leverkusener Pharma- und Chemieunternehmen dürften aktuell ein besonderes Interesse am Weltwirtschaftsforum haben, das ist diese Woche in Davos gestartet ist. Ein großer Punkt auf der Tagesordnung ist dabei die US-Zollpolitik.

© Blackosaka

Covestro

Für viele Chemieunternehmen bei uns in Leverkusen sind die USA ein wichtiger Markt. Die Zollpolitik von US-Präsident Trump sorgt dabei aber für Probleme. Im vergangenen Jahr hatten die USA angefangen Zölle auf die Einfuhr von verschiedenen Produkten zu erheben, darunter auch für chemische und Pharmaprodukte. Wie der Kunststoffhersteller Covestro auf unsere Nachfrage mitteilt, spürt er die Auswirkungen zum Beispiel indirekt durch geänderte Lieferströme. Die hätten weltweit zu niedrigeren Preisen geführt. Die jetzt angedrohten zusätzlichen Strafzölle beobachtet Covestro ebenso wie Bayer nach eigenen Angaben wachsam.

Bayer

Bayer wollte auf unsere Nachfrage noch kein Fazit ziehen. Der Konzern verwies auf die Vorstellung seiner Jahresbilanz Ende Februar. Im vergangenen Jahr hatte Bayer aber angekündigt, aufmerksam zu beobachten, wie sich die Entwicklungen auf Lieferketten und Geschäftsbeziehungen auswirken. Interessant dürfte für die Unternehmen auch das am Montag gestartete Weltwirtschaftsforum in Davos sein.

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