Leverkusen prüft Klimaziele: Gutachten zum Autobahnausbau

Die Stadt Leverkusen hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die geplanten Autobahnausbaupläne des Bundesverkehrsministeriums kritisch zu hinterfragen. Die Untersuchung durch die Technische Universität Wien soll klären, ob die Klimaziele der Stadt mit den aktuellen Plänen überhaupt erreichbar sind.

© Radio Leverkusen/Dominik Scholz

Inhalte des Gutachtens

Im Fokus des Gutachtens stehen die Auswirkungen des Autobahnausbaus auf verschiedene Bereiche:

  • Umwelt und Stadtökologie: Welche Folgen hat der Ausbau für die Natur und das städtische Ökosystem?
  • Klima und Luftqualität: Wie beeinflussen die Baupläne die CO₂-Bilanz und die Luftverschmutzung?
  • Lärm und Gesundheit: Welche Belastungen kommen auf die Bürgerinnen und Bürger zu?

Die Ergebnisse sollen den geplanten Baukosten gegenübergestellt werden. Ziel ist es, auf Basis des Gutachtens Änderungen an den Ausbauplänen des Bundesverkehrsministeriums zu erreichen.


Realistische Chancen für Änderungen

Die Ergebnisse des Gutachtens werden Ende des Jahres 2026 erwartet. Sie könnten noch in das laufende Planfeststellungsverfahren einfließen und möglicherweise Einfluss auf die endgültigen Entscheidungen nehmen.

Allerdings stehen die Chancen für größere Änderungen nicht besonders gut. Das Bundesverkehrsministerium hat bereits eine Tunnellösung für die A1 zwischen der Rheinbrücke und dem Kreuz Leverkusen ausgeschlossen. Dennoch hofft die Stadt, dass das Gutachten zumindest zu einem kleineren Ausbau führen könnte.

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