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Leverkusen testet Grünpfeil für Radfahrende
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Leverkusen testet Grünpfeil für Radfahrende

Die Stadt Leverkusen fördert die Mobilitätswende. An drei Kreuzungen gibt es jetzt Grün-Pfeile für Radfahrer: in Opladen, Schlebusch und Rheindorf. So soll die Mobilitätswende vorangetrieben werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.06.2024 04:55

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Die Stadt will das Konzept zunächst für ein Jahr testen. Sie steht dabei im ständigen Kontakt mit der Polizei, um zu überprüfen, wie die neuen Schilder den Verkehr beeinflussen. Radfahrer müssen sich an die Verkehrsregeln zu diesem Schild halten. Zum Beispiel dürfen wartende Autos an der roten Ampel nicht überholt werden. Das Abbiegen muss immer auf den Radweg erfolgen.

Die betroffenen Kreuzungen sind:

  • Rheindorf: Netzestraße/Solinger Straße und gegenüber die Ecke Weichselstraße/Solinger Straße
  • Opladen: Am Kettnersbusch/Kölner Straße
  • Schlebusch: Mülheimer Straße/Hammerweg

Welche Regeln dort genau gelten, haben wir unten aufgelistet.

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Was dürfen Radfahrende am Grünpfeil und was nicht?

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An den drei Kreuzungen mit Grünpfeil gelten folgende Regeln:

  • Radfahrende, die auf eine rote Ampel mit Grünpfeil zufahren, dürfen haltende PKW nicht rechts überholen.
  • Sie dürfen daher nur bis zur Haltelinie vorziehen, wenn sie eine freie Fahrbahn vor sich haben oder sich auf einem Radschutzstreifen am rechten Fahrbahnrand bewegen.
  • Ist ein Radschutzstreifen oder eine freie Fahrbahn vorhanden, dürfen Radfahrende bis zur Haltelinie vorfahren und müssen dort zunächst anhalten und den querenden Verkehr beobachten.
  • Radfahrende müssen auch bei einem Grünpfeil darauf achten, dass querende Fußgänger und Radfahrer, die grünes Licht an der Ampel haben, nicht gefährdet werden.
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