Leverkusen: Wohnungsmarktbericht sieht viele Aufgaben

Wer bei uns in der Stadt eine Wohnung sucht, der hat es schwer. Schwarz auf weiß zeigt das der aktuelle Wohnungsmarktbericht. Der besagt: hohe Baukosten und Fachkräftemangel sorgen - unter anderem - dafür, dass der Bau neuer Mietwohnungen zu langsam vorankommt.

Mehr als 170.000 Menschen leben mittlerweile bei uns in der Stadt. Prognosen sagen, dass es noch mehr werden sollen. Wo die alle wohnen werden, das ist aber unklar. Denn der Wohnungsmarkt bei uns in der Stadt bleibt angespannt. Das zeigt der neue Wohnungsmarktbericht. Der Bericht hat sich die Lage Ende 2024 angeschaut. Damals gab es 85.724 Wohnungen in Leverkusen. Rund 250 Wohnungen mehr als noch ein Jahr zuvor, aber das reicht bei weitem nicht aus. Denn jedes Jahr ziehen deutlich mehr Menschen hier her, vor allem aus Köln, wo die Mieten deutlich höher sind.

Wenig Leerstand bei Wohnungen

Eine Folge davon: Die Reserven, also die leerstehenden Wohnungen, werden knapp. Gerade mal ein Prozent aller Wohnungen bei uns in der Stadt stehen leer.  Eigentlich sollte der Anteil doppelt so hoch sein. Die meisten freien Wohnungen gib es in Opladen und Schlebusch, die wenigsten in Alkenrath und Bergisch Neukirchen. Allerdings muss man beachten: wenn Wohnungen leerstehen, liegt das in vielen Fällen auch daran, dass sie renoviert werden müssen.

Geförderte Wohnungen werden knapp

Was Grund zur Sorge bietet: Die Zahl der geförderten, also günstigen Wohnungen geht zurück. Denn sie fallen nach einer gewissen Zeit aus der Preisförderung raus und können anschließend für mehr Geld vermietet werden. Demgegenüber sind im Jahr 2024 ganze acht neue geförderte Mietwohnungen entstanden. Die Stadt erwartet kurzfristig, dass die Lage noch ernster wird. Sie will zwar mehr bauen lassen, aber auf manche Dinge wie den Fachkräftemangel oder hohe Baukosten hat sie wenig Einfluss.

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