Leverkusens Abgeordneter Lauterbach muss Ministerium abgeben

Leverkusens Bundestagsabgeordneter Karl Lauterbach von der SPD wird zukünftig nicht mehr als Bundesgesundheitsminister arbeiten. Das ist seit Mittwoch klar - und für Lauterbach enttäuschend.

© BMG/Thomas Ecke

Koalitionsvertrag: Lauterbach künftig "nur noch" Mitglied des Bundestags

Union und SPD haben in Berlin ihren Koalitionsvertrag vorgestellt und ebenfalls bekannt gegeben, dass das Gesundheitsministerium zukünftig in CDU-Hand sein wird. Für Lauterbach eine Enttäuschung: Er hätte gern als Minister weitergearbeitet, sagte er im Radio Leverkusen-Interview. Seine Tätigkeiten im Bundestag werde er aber selbstverständlich weiterführen, als ganz normales Mitglied des Bundestags.

Lauterbach: Weiterhin Einsatz für Leverkusen

Seinem Nachfolger als Gesundheitsminister wünscht Lauterbach alles Gute, den Koalitionsvertrag findet er gelungen. Union und SPD hätten die richtigen Antworten auf die großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit gefunden, sagt er: Fehlendes Personal, Qualitätsmängel, steigende Kosten, mehr Bedarf. Für Leverkusen wolle Lauterbach sich weiterhin im Bundestag einsetzen, sagte er weiter. Er habe den Einwohnern unserer Stadt versprochen, für sie da zu sein, das werde auch zukünftig sehr große Bedeutung für ihn haben

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