Mord in Schlebusch: Geständnis
Veröffentlicht: Freitag, 29.01.2021 06:20
Vor dem Kölner Landgericht ist am Freitagmorgen der Mordprozess gegen einen 47-Jährigen Mann aus Eritrea mit einem Geständnis gestartet. Seine Verteidigerin sagte: Ihrem Mandant sei bei der Tat in Schlebusch eine Sicherung durchgebrannt. Er habe das nicht gewollt und er leide darunter.

Der Angeklagte soll im Sommer eine 22-jährige in der Virchowstraße getötet haben. Mit einem Messer soll er über 30 Mal zugestochen haben, um der Frau möglichst große Schmerzen zuzufügen. Das Motiv soll Zorn gewesen sein – die junge Frau hatte seinen Heiratsantrag abgewiesen. Vor der Tat hatte der Angeklagte Alkohol getrunken.
Angesetzt für den Mordprozess sind fünf Verhandlungstage. Das Urteil gegen den Mann soll Ende Februar fallen.

