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Prozess nach tödlichem Unfall in Leverkusen
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Prozess nach tödlichem Unfall in Leverkusen

Es ist ein Unfall, der die ganze Stadt bewegt hat: Ende Januar ist ein 11-jähriges Mädchen bei einem Unfall am Berliner Platz in Opladen tödlich verletzt worden. Jetzt steht fest: der Unfallverursacher muss sich noch dieses Jahr vor Gericht verantworten.

Veröffentlicht: Freitag, 17.10.2025 04:03

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Am 12. Dezember startet der Prozess. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung. Die Staatsanwaltschaft geht also davon aus, dass der Angeklagte den Tod nicht beabsichtigt, aber durch unvorsichtiges Handeln verursacht hat. Der zum Unfallzeitpunkt 25-Jährige hatte das 11-jährige Mädchen am Kreisverkehr mit seinem Auto erfasst und tödlich verletzt.

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Kein hohes Strafmaß erwartet

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Laut Strafgesetzbuch wäre bei einer Verurteilung theoretisch eine Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren möglich. Das wird in diesem Fall aber nicht passieren. Denn die Staatsanwaltschaft hat die Anklage bei einem Strafrichter am Amtsgericht erhoben. Der ist für Fälle zuständig, bei denen es maximal zwei Jahre Haft gibt. Das bedeutet, die Staatsanwaltschaft erwartet selbst keine höhere Strafe.

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Debatte um Sicherheit an Kreisverkehren

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Der Unfall hatte bei uns in der Stadt eine Debatte um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern angestoßen. Der Kreisverkehr am Berliner Platz wurde unter anderem mit Bremsschwellen ausgerüstet, von denen sind einige aber schon wieder kaputtgegangen und abgebaut worden. Die Stadt will auch andere Kreisverkehre nach und nach sicherer machen, aktuell laufen Planungen für den an der Küppersteger Straße.

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