Prozess verschoben: Drogen-Lager in Leverkusen
Veröffentlicht: Montag, 26.01.2026 06:09
580 Kilogramm Marihuana soll ein Angeklagter in seiner Wohnung in Küppersteg für eine Kölner Drogenbande gelagert haben. Heute (26.01.) sollte am Landgericht in Köln der Prozess gegen den 26-Jährigen starten.

Hintergrund
Im Sommer 2024 soll sich der Angeklagte der Kölner Gruppe angeschlossen haben. Für sie soll er Drogen gelagert und verkauft haben. Und das aus seiner Wohnung in Küppersteg heraus. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Taten im Zusammenhang mit dem Kölner Drogenkrieg stehen. Der wurde durch den Raub einer großen Menge von Cannabis ausgelöst und gipfelte in schweren Gewalttaten und Explosionen.
Prozess kann nicht starten
Aus mehreren Gründen musste der Prozess spontan verschoben werden. Zum einen, weil der Verteidiger den Angeklagten gar nicht verteidigen darf. Er vertritt schon einen anderen Angeklagten in derselben Sache. Das war aber erst am Wochenende aufgefallen. Zum anderen sei eine der ehrenamtlichen Richterinnen schwanger und gehe zeitnah in den Mutterschutz. Sollte sie vor Prozessende ausfallen, müsste der Prozess von vorne beginnen. Jetzt muss also doppelter Ersatz her. Der Angeklagte braucht einen neuen Verteidiger und das Gericht eine neue ehrenamtliche Richterin. Der Prozess soll dann Anfang Februar starten.
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