Sanierungs-Stau bei Straßen in Leverkusen

Die Stadt Leverkusen kommt bei den Straßensanierungen nicht wie geplant voran. Ein aktueller Bericht der Stadt zeigt, dass im vergangenen Jahr sechs Projekte beschlossen wurden, aber keines davon fertiggestellt werden konnte.

© Foto: Daniel Dähling

Verzögerungen und neue Termine

Außerdem wurden vier Projekte komplett auf dieses Jahr verschoben. Gründe sind unter anderem fehlendes Personal, finanzielle Engpässe und Konflikte mit anderen Bauarbeiten, wie etwa Leitungsarbeiten der EVL.

In der Ringstraße in Hitdorf sprang zunächst ein Bauunternehmen ab, danach war es zu kalt für Asphaltarbeiten. Die meisten Sanierungen sollen nun im Jahr 2026 stattfinden. Allerdings kündigt die Stadt bereits an, dass die Instandsetzung der Yitzhak-Rabin-Straße und der Hitdorfer Straße auch dieses Jahr nicht umgesetzt werden kann.

Stand der Projekte und Ausblick

Von den sechs geplanten Projekten konnte die Stadt bei zwei zumindest beginnen. Ein Teil der Hebbelstraße wurde saniert, bevor die zuständige Baufirma Insolvenz anmeldete. Die restlichen Arbeiten sollen 2026 nachgeholt werden. Bei der Yitzhak-Rabin-Straße und der Hitdorfer Straße gab es bisher nur vorbereitende Maßnahmen. Wegen fehlender finanzieller Mittel kann die eigentliche Sanierung frühestens im Jahr 2027 erfolgen. Die anderen verschobenen Projekte betreffen Alkenrath, Bergisch Neukirchen und Bürrig und sollen dieses Jahr durchgeführt werden.

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