
Ein 23-jähriger Leverkusener soll geplant haben, sich der Terrororganisation IS anzuschließen – deshalb muss er sich ab heute (20.01.) vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll, so der Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft, über den Messengerdienst Telegram Kontakt zu einem angeblichen IS-Mitglied gehabt haben. Außerdem soll der Leverkusener schon konkret ein Selbstmordattentat in Syrien geplant haben.
Urteil könnte Ende April fallen
Mitte August hatten Ermittler den Verdächtigen festgenommen, noch bevor er wie geplant ausreisen konnte. Der Vorwurf gegen ihn lautet jetzt: „versuchte mitgliedschaftliche Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland“. Das Urteil am Oberlandesgericht Düsseldorf könnte Ende April fallen. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft.