"Ignoranz": Oberbürgermeister kritisiert Bundesverkehrsminister

Die Entscheidung des Bundes, den Rastplatz an der A1 auf Leverkusener Stadtgebiet zu errichten, stößt auch bei den Leverkusener Politikern auf großes Unverständnis. Oberbürgermeister Richrath zeigt sich empört über die fehlende Kommunikation und den Zeitpunkt der Entscheidung.

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In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen können die Rastplatz-Gegner derzeit nicht mal gegen die Entscheidung protestieren, so Richrath. Das zeuge von Ignoranz seitens des Verkehrsministeriums. Der Oberbürgermeister hat deshalb den Bundesverkehrsminister persönlich dafür kritisiert und ihn um eine Stellungnahme gebeten. Richrath fordert Verkehrsminister Scheuer auch direkt dazu auf, die Entscheidung direkt wieder zurückzunehmen.

Vertreter mehrerer Leverkusener Parteien haben bereits angekündigt, trotz der Entscheidung des Bundes weiter gegen den Bau des Rastplatzes vorgehen zu wollen. 

Der Standort soll 50 Lkw- und bis zu 30 Auto-Stellflächen auf Steinbücheler Seite der A1 bieten. Dazu ist eine Toilettenanlage geplant. Auch in der anderen Fahrtrichtung bei Burscheid hat der Bund sich für einen entsprechenden Rastplatz entschieden.

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