Leverkusen: EVL treibt Ausbau der Wasserleitungen voran

Hoher Wasserdruck, Umwelteinflüsse oder einfach altes Material: immer wieder kommt es dadurch zu Rohrbrüchen in Leverkusen. So zum Beispiel auch zuletzt in Schlebusch. Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) ist schon seit einigen Jahren dabei, das Leitungsnetz zu modernisieren. 

© Radio Leverkusen/Seibel

Rohre werden ersetzt

Unter der Erde wird bei uns in der Stadt jede Menge gearbeitet - und zwar an den Wasserleitungen. Denn das Wasserleitungsnetz bei uns in der Stadt muss ausgetauscht werden. Wie die zuständige Energieversorgung Leverkusen berichtet, kommen die Rohre nach und nach an das Ende ihrer Betriebsdauer. Jedes Jahr geht die EVL deshalb bis zu 300 Mal in die Erde, um die alten Rohre durch moderne zu ersetzen. Rund ein Prozent des Leitungsnetzes wird so jedes Jahr erneuert. Dabei macht die EVL zunehmend Tempo.

Fünfeinhalb Millionen Euro für Ausbau

In den kommenden knapp dreißig Jahren will sie 60 Kilometer Leitungen erneuern – zusätzlich zu den ohnehin geplanten Sanierungen. Dass das Thema immer präsenter wird, erkennt man auch daran, wie viel die EVL für die Sanierung ausgibt: letztes Jahr waren es knapp fünfeinhalb Millionen – fünf Mal so viel wie noch vor fünf Jahren.

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