Leverkusen: Notunterkunft Auermühle zieht erste Bilanz

Zwei Wochen nach der Eröffnung wohnen bereits mehr als 300 Menschen in der Flüchtlingsnotunterkunft an der Auermühle in Schlebusch. Das hat die Bezirksregierung auf Radio Leverkusen-Nachfrage mitgeteilt. Platz ist dort insgesamt für rund 460 geflüchtete Menschen. 

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Sie werden während ihres Aufenthalts vom Deutschen Roten Kreuz betreut, und zwar auch mit verschiedenen Angeboten, wie Deutschunterricht, Kinderbetreuung, sowie Kreativ- und Sportaktivitäten. Insgesamt leben bei uns in der Stadt aktuell rund 4.600 Geflüchtete. Nicht alle von ihnen sind gut untergebracht, kritisiert der Leverkusener Flüchtlingsrat. Die Notunterkünfte seien zwar nur eine vorübergehende Lösung, würden aber nicht den Standard für eine angemessene Unterbringung erfüllen. Der Beirat fordert die Stadt deshalb auf, menschenwürdige Unterbringungen für Geflüchtete zu schaffen.

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