Prüfungen nach Vollsperrung der Leverkusener Rheinbrücke

Nach der Vollsperrung der A1 Rheinbrücke wegen herabfallender Eisplatten wird der Fall jetzt noch einmal intensiv geprüft. Das hat die Autobahn GmbH auf Radio Leverkusen Nachfrage gesagt. Außerdem sollen in Zukunft Kameras zum Einsatz kommen – die Vorbereitungen für die Installation laufen.

Kameras an den Brückenpylonen und Seilen sollen dabei helfen, Eisbildung frühzeitig zu erkennen. Sobald kaltes Wetter angekündigt ist, überprüfen Experten die Brücke regelmäßig zum Beispiel mit Hilfe von Drohnenflügen. Zusätzlich werden vorsorglich auch schon einmal die beiden äußeren Fahrspuren und der Rad- und Gehweg gesperrt. Sobald sich Eis bildet, wird die Rheinbrücke kurzfristig komplett gesperrt, um das Eis dann zu entfernen.

Nachträglich Heizelemente in die Brücke einzubauen ist laut Verantwortlichen aus Kostengründen nicht möglich.

In der Nacht auf Rosenmontag waren drei Autos durch herabfallende Eisbrocken beschädigt worden – die Brücke war daraufhin sieben Stunden voll gesperrt. 

Forderungen aus der Politik

Die Leverkusener FDP erhebt schwere Vorwürfe gegen die Autobahn GmbH. Die FDP kritisiert, dass die Autobahn GmbH nach der ersten Vollsperrung wegen Eisbildung vor einem Jahr keine Konsequenzen gezogen hat. Es brauche endlich technische Lösungen, damit die Rheinbrücke dauerhaft wintersicher wird. Um Druck zu machen, fordert die FDP, dass die Stadtverwaltung dringend das Gespräch mit der Autobahn GmbH sucht.

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