Rat gibt Zusage für einige Leverkusener Großprojekte
Veröffentlicht: Dienstag, 24.02.2026 06:21
Die Kommunikation zwischen der Stadt und ihrer Immobiliengesellschaft LEVI hakt – das war der Grundton der jüngsten Stadtrats-Sitzung (23.02.). Denn die LEVI hat kurzfristig mitgeteilt, dass ohne sofortige Geld-Zusagen von der Stadt, mehreren Großprojekten in Leverkusen ein Stillstand droht. Am Ende fanden die Politiker einen Kompromiss.

Was tun, wenn man viel vor hat, aber das Geld knapp ist? Im Stadtrat wurde am Montag (23.02.) lange über die großen Bauprojekte in Leverkusen diskutiert, die trotz des Haushaltslochs gestemmt werden müssen. Die LEVI hatte gestern verkündet: ohne sofortige Geld-Zusage droht einigen Großprojekten in Leverkusen ein Stillstand droht. Das sind unter anderem das Bahnhofsquartier in Wiesdorf, City C, Berufsschule Bismarckstraße, das Businessquartier in Wiesdorf und der ehemalige Kaufhof.
Kompromiss: einige Projekte sollen priorisiert werden
Die Stadt kann da aber aktuell nicht einfach Investitionen zusagen, weil es nur einen vorläufigen Haushalt gibt. Um einen Stillstand bei den Projekten zu verhindern, hat der Stadtrat dann noch spontan einen Kompromiss gefunden: die Ausgaben für City C, Berufsschule und Kaufhof werden priorisiert, die Zusagen fürs Bahnhofs- und Businessquartier folgen später. Alle Parteien waren sich einig: die Kommunikation zwischen LEVI und der Stadt muss besser werden.
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