
© MWIDE NRW/G. Jäger
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Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
Stadt Leverkusen bedauert Entscheidung der belgischen Regierung zu Atomreaktoren
Die belgische Regierung hat entschieden, dass die zwei Atomreaktoren Tihange 3 und Doel 4 zehn Jahre länger als geplant am Netz bleiben. Weil das Kraftwerk Tihange nah an der Nordrhein-Westfälischen Grenze liegt, könnte bei einem Katastrophenfall auch Leverkusen betroffen sein.
Veröffentlicht: Freitag, 30.06.2023 08:58
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Unsere Stadt findet die Entscheidung zur Laufzeitverlängerung deshalb „bedauerlich“ und „nicht akzeptabel“. Eigentlich sollten die beiden Reaktoren bis spätestens 2025 vom Netz gehen – auch, weil beide erhebliche Altersschäden aufweisen. Grund für die verlängerte Nutzung der Kernreaktoren ist vor allem die Energieknappheit durch den Krieg in der Ukraine. Beide Reaktoren sollen bis 2035 weiter betrieben werden.
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