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Stefan Hebbel wird Leverkusens neuer Oberbürgermeister
© Stefan Hebbel
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Stefan Hebbel wird Leverkusens neuer Oberbürgermeister

Leverkusen hat gewählt, und zwar für einen Wechsel an der Stadtspitze. Der neue Oberbürgermeister wird Stefan Hebbel heißen. Das ist das Ergebnis der Stichwahl vom 28. September.

Veröffentlicht: Sonntag, 28.09.2025 17:01

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Wahlergebnis

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Hebbel (CDU) bekam 56,6 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor Amtsinhaber Uwe Richrath (SPD), der 43,4 Prozent der Stimmen bekommen hat. Schon im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Hebbel einige Prozentpunkte vor Richrath gelegen. Weil er aber keine absolute Mehrheit bekam, ging es in die Stichwahl. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl liegt bei 38,1 Prozent.

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Wahlbeteiligung niedriger als bei Kommunalwahl

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Nur 6000 Personen machen den Unterschied beim Endergebnis der Oberbürgermeister-Stichwahl. Eine relativ geringe Zahl, wenn man bedenkt, dass fast 124.000 Leverkusener wahlberechtigt waren. Nur 38,1 Prozent der Wahlberechtigten haben auch an der Wahl teilgenommen. Eine deutliche Mehrheit hat somit keinen Gebrauch der demokratischen Möglichkeit gemacht. Bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen war die Beteiligung hingegen deutlich höher, da lag sie bei 54 Prozent. Dass nicht ansatzweise so viele Menschen kurz danach nochmal zum Wahlbüro gehen würden, war aber bereits vorab zu erahnen.

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Gemeinsame Leistung

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Kurz nachdem das Endergebnis bekannt wurde, hat Hebbel im Radio Leverkusen-Interview seine Freude und Erleichterung ausgedrückt:


„Jetzt gerade geht im Kopf alles und nichts vor. Einfach großes Glück, dass es geklappt hat. Das Team hat so hart gekämpft, über ein Jahr. Das ist der Verdienst von uns allen. Wir haben in der Stichwahl noch mal richtig Gas gegeben. Alle haben ganz klar gesehen, es ist wieder auf Null nach der ersten, weil wir müssen uns jetzt wieder anstrengen. Und heute hat es geklappt und ich bin sehr, sehr glücklich, aber auch für mein Team. Wir sind gemeinsam Oberbürgermeister geworden."


Offiziell antreten wird Hebbel das Amt am 3. November. Dann wolle er sich schnell in die Abläufe im Rathaus einarbeiten, so Hebbel:


„Sehr viele Gespräche führen mit den Fachbereichen, gucken, wie die Arbeitsprozesse sind - und dann packen wir's gemeinsam an“.
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Die Stichwahl in Zahlen

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26.359 Leverkusener stimmten für den CDU-Oberbürgermeister-Kandidaten Stefan Hebbel. Das sind damit knapp 6000 mehr als der amtierende Oberbürgermeister Uwe Richrath von der SPD hatte. Für ihn stimmten 20.214 wahlberechtigte Leverkusener. Wahlberechtigt waren 123.949 Bürger, 47,164 haben diese Möglichkeit in Anspruch genommen (38,1%). Davon ungültig waren knapp 600 Stimmen (1,3%).

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Kommunalwahl für Leverkusen: Die Ergebnisse

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Bei der Wahl am 14. September war die CDU als Siegerin hervorgegangen, sie hat künftig die meisten Sitze im Stadtrat. Auch in den Bezirksvertretungen hat die CDU die meisten Wählerstimmen bekommen. Die Partei Volt zieht erstmals in den Stadtrat ein, Aufbruch Leverkusen wird künftig nicht mehr dort vertreten sein. Alle Ergebnisse der Wahl könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

CDU-OB-Kandidat Stefan Hebbel lag mit 35,9 Prozent vor Uwe Richrath von der SPD mit 30,7 Prozent.

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Väterlicher Stolz

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Paul Hebbel, Stefan Hebbels Vater und ehemaliger Oberbürgermeister Leverkusens (1999 bis 2004) zeigt sich im Interview stolz und lobt den Ehrgeiz seines Sohnes: „Wenn er was erreichen wollte, hat er das immer erreicht. Ich erinnere mich daran... Wir sind dann samstags immer schwimmen gegangen, ich wollte ihm das Schwimmen beibringen und irgendwann war er dann soweit. Da sagt er morgens: 'Heute mach ich mein Seepferdchen.' Das hat er auch gemacht."

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Wahlbeteiligung in den Stadtteilen

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Wäre es gestern Abend nach Manfort gegangen, wäre Uwe Richrath in seine dritte Amtszeit als Oberbürgermeister gegangen. Das ist der einzige Stadtteil, in dem der SPD-Kandidat bei der Stichwahl deutlich vor seinem Kontrahenten lag. In den übrigen Stadtteilen lag Hebbel deutlich vorne – am weitesten war der Abstand in Bergisch Neukirchen mit 64 Prozent für die CDU und 36 für die SPD. Dort war auch die Wahlbeteiligung mit fast 50 Prozent deutlich höher als im Rest von Leverkusen, außerdem waren fast alle abgegeben Stimmzettel gültig. Die niedrigste Wahlbeteiligung gab es gestern in Manfort mit 26,7 Prozent, die meisten ungültigen Stimmzettel verzeichnet Wiesdorf. Mit insgesamt 38 Prozent Wahlbeteiligung haben zwar weniger Menschen gewählt als bei der Kommunalwahl am 14. September, aber doch mehr Menschen als bei der letzten Stichwahl vor fünf Jahren.

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