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VR-Projekt mit Holocaust-Zeitzeugen an Leverkusener Schule
© Claims Conference
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VR-Projekt mit Holocaust-Zeitzeugen an Leverkusener Schule

Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die von der Zeit des Nationalsozialismus berichten können. Ein besonderes Projekt dazu macht jetzt an einer Schule in Leverkusen erstmals Station in NRW.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.11.2024 06:35

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In den kommenden Tagen gibt es in Leverkusen und vielen anderen Orten in Deutschland Aktionen zum gedenken an die Pogromnacht am 09. November 1938. Damals zündeten Nationalsozialisten unter anderem Synagogen an und zerstörten jüdische Geschäfte. Am Geschwister-Scholl-Berufskolleg in Wiesdorf gibt es dazu ein besonderes Angebot – Mithilfe von Virtual Reality Brillen können Schülerinnen und Schüler in der Zeit zurückreisen.

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Virtuelle Zeitreise und Zeitzeugenberichte

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Durch die VR-Brille können sich die Schüler verschiedene Szenen von früher genauer anschauen. Außerdem spricht die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch über ihre Erfahrungen während der Pogromnacht und mit Hilfe von KI können die Schüler ihr auch Fragen stellen. Dazu gibt es reale Aufnahmen, Fotos und Musik. Das Projekt wurde von der Claims Conference ins Leben gerufen und in Kooperation mit UNESCO, mekemepulse und USC Shoah, META realisiert. Es wird jetzt für Schulen weiterentwickelt und soll auch in Museen und bei Filmfestivals gezeigt werden.

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