Beihilfe zum Drogenhandel: Leverkusener muss ins Gefängnis
Veröffentlicht: Freitag, 06.02.2026 10:46
Wegen des Verdachts auf großangelegten Drogenhandel stand ein Leverkusener zusammen mit zwei mutmaßlichen Komplizen in Düsseldorf vor Gericht. Jetzt ist klar: er muss ins Gefängnis.

Ein Drogendealer aus Leverkusen muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. Er soll bei internationalen Geschäften mitgeholfen haben. Mit ihrem Urteil blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die hatte für eine längere Haftstrafe plädiert. Die Richter sind der Ansicht, dass der Leverkusener nur Helfer eines Mannes aus Köln war.
Internationaler Drogenhandel
Der Hauptangeklagte soll unter anderem in Kolumbien hunderte Kilo Kokain bestellt haben. Weil die Schmuggler ins Visier der Küstenwache gerieten, warfen sie das Kokain über Bord. Trotzdem soll der Hauptangeklagte über mehrere Jahre rund 10 Millionen Euro verdient haben. Für ihn gab es auch das härteste Urteil. Er muss für neuneinhalb Jahre ins Gefängnis. Aufgeflogen waren sie nach jahrelanger Arbeit französischer Ermittler. Sie hatten das gut verschlüsselte Kommunikationssystem geknackt, über das die Verurteilten ihre Deals abgewickelt hatten.
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