Keine Unterkunft für Geflüchtete: St. Josef Krankenhaus in Wiesdorf bleibt leer

Das St. Josef Krankenhaus in Wiesdorf bleibt leer. Die Stadt Leverkusen hat ihre Pläne zur Nutzung als Unterkunft für Geflüchtete verworfen. Die Zukunft des Gebäudes ist weiter ungewiss.

© Radio Leverkusen

Ein Krankenhaus mit langer Geschichte

Das St. Josef Krankenhaus in Wiesdorf war über 120 Jahre in Betrieb und wurde im Sommer 2022 geschlossen. Die letzten Patienten des geriatrischen Krankenhauses wurden damals ins St. Remigius Krankenhaus nach Opladen verlegt. Seitdem steht das Gebäude an der Großen Kirchstraße leer

Zukunft des Gebäudes ungewiss

Die Stadt Leverkusen plante ursprünglich, die Räumlichkeiten des ehemaligen Krankenhauses anzumieten, um dort Geflüchtete oder Wohnungslose unterzubringen. Doch diese Pläne wurden verworfen, da die Kirchengemeinde, der das Gebäude gehört, sich für eine Übergabe an einen privaten Investor entschieden hat. Welche Nutzung der Investor für das Gebäude vorsieht, ist derzeit noch unklar. Weitere Informationen dazu wurden bislang nicht veröffentlicht.

Fazit: Nach dreieinhalb Jahren Leerstand bleibt das St. Josef Krankenhaus vorerst ungenutzt. Die Zukunft des Gebäudes liegt nun in den Händen eines privaten Investors.

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