Leverkusen: Prozess gegen Gerüstbau-Unternehmer gestartet

Wegen fast 700 Straftaten in und rund um Leverkusen stehen seit heute Vormittag fünf Angeklagte vor dem Landgericht Köln. Sie sollen mehrere Gerüstbau-Unternehmen gegründet und so eine Menge Geld hinterzogen haben.

© Radio Leverkusen

Insgesamt vier Unternehmen haben die fünf Angeklagten nach und nach gegründet, um einer Überprüfung der Finanzbehörde zu entgehen. Das erste Gerüstbauunternehmen sollen sie im Juni 2019 gegründet haben, dafür wurden Arbeiter eingestellt, deren Lohn in Teilen oder sogar vollständig schwarz ausgezahlt worden sei. Festgenommen wurden die Angeklagten bei einer Razzia, unter anderem auch bei uns in Leverkusen. Bis Ende April des vergangenen Jahres sollen sich die Angeklagten in knapp 700 Straftaten schuldig gemacht haben. Neben Steuerhinterziehung auch in Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitslohn und in gewerbsmäßigem Bandenbetrug. Insgesamt sei so ein Schaden in rund 11 Millionen Euro entstanden.

Weitere Meldungen aus Leverkusen

Leverkusen: Bauausschuss berät über Verwaltungsgebäude

Prozess verschoben: Drogen-Lager in Leverkusen

2040+: Jugendliche fordern mehr Leben für Leverkusen



Weitere Meldungen