
Rettungsdienstgebühren: OB räumt Fehler in Leverkusen ein
Das Debakel um eine Fehlkalkulation bei den Rettungsdienstgebühren in Leverkusen kostet unsere Stadt weiterhin jeden Monat 1,4 Millionen Euro. Das sagt ein externer Gutachter. Im gestrigen Finanzausschuss ging es jetzt darum: Wie kann das Problem möglichst schnell behoben werden?
Veröffentlicht: Freitag, 22.08.2025 06:03
Die Stadt Leverkusen will verwaltungsintern ein Team bilden, das in Zukunft die Rettungsdienstgebühren neu berechnen soll. Ziel ist es, kurzfristig eine neue Satzung zu erstellen. Außerdem sei man im Gespräch mit den Krankenkassen, um zu klären, ob Leverkusen wirklich auf den kompletten Kosten – einem Fehlbetrag von 78 Millionen Euro – sitzen bleibt. Die Summe war zustande gekommen, weil die Stadt in der Vergangenheit ihre Ausgaben für den Rettungsdienst nicht richtig bei den Krankenkassen abgerechnet hat. Die Verwaltung spricht von „handwerklichen Fehlern“, die Politik hingegen kritisiert das und spricht von Verharmlosungen.